Regeln bezüglich Corona (Stand 11.2020)

Liebe Wasserfreunde,

die letzten Monate haben vermutlich auf Grund der Corona-Pandemie bei uns allen deutliche Spuren hinterlassen und leider eben auch unser Vereinsleben in allen Aspekten deutlich eingeschränkt. Mit dem ersten Shutdown im Frühjahr und dem zweiten bedingt kleineren im November waren die sonst zur Verfügung stehenden Sportstätten – das Schwimm In und das Lehrschwimmbecken in der Alten Geer – für uns nicht nutzbar.
Hier ein kurzer überblick über die derzeitige Situation (Stand: Ende November 2020):

Das Schwimm In

Das Schwimm In konnte dann nach den Sommerschulferien zwar wieder öffnen, aber die zeitlichen und räumlichen Ressourcen, die uns dadurch für den Trainingsbetrieb zur Verfügung standen, waren nur sehr begrenzt. Da nur zwei Schwimmbahnen im Schwimmerbecken und das Sprungbecken zur Verfügung stehen, ist uns hier ein Breitensportangebot für Nichtschwimmer nicht möglich. Auch die Auflagen der zu beachtenden Hygienekonzepte (des Schwimm In und auch der Schwimmverbände) erschweren jedes Trainingsangebot: Kein Körperkontakt, nicht mehr als 12 Personen auf den beiden Bahnen und Einschränkungen im Dusch- und Umkleidebereich begrenzen unsere Aktivitäten empfindlich.

Unter diesen Bedingungen haben unsere Wettkampfmannschaften sowie unsere Springer „auf Sparflamme“ zwischen den Sommerferien und den Herbstferien trainieren können. Seit den Herbstferien ist dies leider vorerst auch nicht mehr möglich.

Die Alte Geer

Die Situation in der Alten Geer ist noch wesentlich komplizierter. Zwar hat die Stadt nach den Herbstschulferien – noch kurz vor dem zweiten November-Lockdown – mitgeteilt, dass die Alte Geer wieder genutzt werden könne, doch wurde diese Möglichkeit durch den im November erfolgten „kleinen Lockdown“ direkt wieder zurückgenommen.

Außerdem sind die Auflagen für das Lehrschwimmbecken so gefasst, dass eine Nutzung durch die Wasserfreunde eigentlich kaum möglich ist: Ein absolutes Körperkontaktverbot lässt kein angeleitetes und sicheres Schwimmenlernen zu. Wir glauben auch nicht, dass unsere jungen Vereinsmitglieder beim Spaß und Spiel im Wasser einen Körperkontakt vermeiden könnten. Schwimmen soll schließlich Spaß machen! Hilfsmittel müssten privat mitgebracht werden und vor und nach dem Gebrauch zuhause eigenständig desinfiziert werden. Viele kreative Ideen unserer Übungsleiter*innen wurden dadurch vorerst „ausgebremst“.

Die maximal zugelassene Zahl von voraussichtlich 20 Personen (inkl. Übungsleiter, Übungshelfer und Helferteams zur Desinfektion und Teilnahmeregistrierung) in der Schwimmhalle wird eine Verkleinerung der Teilnehmergruppen und womöglich ein rotierendes Gruppensystem in einem mehrwöchigen Rhythmus bedeuten. Für die einzelnen Trainingsgruppen unserer Trainingseinheiten gilt darüber hinaus ein Begegnungsverbot. Zwischen allen Trainingseinheiten müssen die Flächen, Duschen, Schalter und Armaturen desinfiziert werden. Falls wir dies mit Putzteams aus unseren Reihen umsetzen können, würde es aber bedeuten, dass die zur Verfügung stehende Schwimmzeit auf 25 bis maximal 30 Minuten pro Trainingseinheit verkürzt werden muss. Die notwendigen Registrierungsprozeduren zur Nachverfolgbarkeit im Infektionsfall werden weitere Zeitressourcen binden und erfordern zusätzliche Helfer. Eltern wäre das Betreten der Geer ebenfalls nicht gestattet ? Hilfen beim Abtrocknen und Umkleiden der kleineren Kinder wären nicht möglich.

Ob wir den hohen Bedarf an Helfern werden decken können, ist noch nicht sicher. Es bleibt die Sorge, was passiert, wenn die Helfer erkranken – nicht einmal unbedingt am Corona-Virus, sondern „nur“ mit einer normalen Erkältung – Es könnte dazu kommen, dass kurzfristig Trainingseinheiten abgesagt werden müssten und eine Beaufsichtigung der Kinder nicht möglich ist.

In den Regelungen der Stadt ist zudem festgelegt, dass die Verantwortung für die Einhaltung der Schutzmaßnahmen allein beim Verein liegen wird – eine Bürde, die der Verein den ehrenamtlich Tätigen nur ungern auflasten möchte.

Wenn wir dies alles werden einhalten wollen, benötigen wir ein starkes Helferteam: Aus versicherungsrechtlichen Gründen müssen diese Helfer alle Vereinsmitglieder sein.

Derzeit ist der Vorstand der Wasserfreunde Gevelsberg dabei, nach Möglichkeiten zur Umsetzung von Breitensportangeboten zu suchen. Wie schnell wir wieder in einen zuerst eingeschränkten und später gewohnten Trainingsbetrieb werden einsteigen können, hängt von der Entwicklung des Infektionsgeschehens und der Wirkung von hoffentlich bald verfügbaren Impfungen ab. Sobald ein Trainingsbetrieb wieder aufgenommen werden kann, werden wir dies auf unserer Homepage mitteilen.

Am wichtigsten bleibt für uns die Gesundheit unserer Mitglieder und Übungsleiter sowie Trainingshelfer!

Wir haben festgestellt, dass viele der Kontaktdaten, die wir von unseren Mitgliedern haben, nicht mehr aktuell sind. Um Sie erreichen zu können, wenn sich Möglichkeiten zum Trainingsbetrieb ergeben, bitten wir um eine kurze Mail an vorstand@wasserfreunde-gevelsberg.de mit dem Namen des Mitgliedes, einer Mobilfunk- oder (falls nicht vorhanden) Festnetznummer.

Sportliche Grüße und die besten Wünsche sendet euch euer Vorstand!
Bleibt alle gesund!